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Mittwoch, 25. November 2009
 

Weichenstellung in der Wohnbaupolitik

 

Die SP unterstütz seit ihrem Bestehen den gemeinnützigen Wohnungsbau und eine aktive Bodenpolitik, die Wohnraum und Bauland langfristig der Spekulation entzieht. Dieser Politik verdanken wir es, dass wir heute einen schweizweit einmalig hohen Anteil von 25% der Wohnungen haben, die nicht gewinnorientiert bewirtschaftet werden.

 

Die aktuellen Probleme auf dem Wohnungsmarkt gehen auf einen tief greifenden Strukturwandel im Immobilienmarkt zurück: Die Immobilie ist nicht mehr nur eine langfristige Wertanlage, sondern sie ist auch eine Ertragsanlage von börsenkotierten Immobiliengesellschaften, Immobilienfonds und Aktiengesellschaften geworden. Dazu kommt  die Nachfrage von sehr einkommensstarken Personen nach Wohnraum in der Stadt. Beide Entwicklungen haben zu massiv steigenden Mieten geführt. Normalverdienende, Familien und ältere Menschen können sich die Mieten in Zürich kaum mehr leisten und werden aus der Stadt verdrängt. Auch KMU und das Gewerbe sind von dieser Entwicklung betroffen.

 

Die SP will eine Trendwende herbeiführen und diese Entwicklung stoppen. Wir verlangen, dass die Stiftung PWG eine expansivere Strategie verfolgen kann und so mehr Immobilien der Spekulation und der Renditeorientierung entzogen werden können. Die SP ist überzeugt, dass alle diese Massnahmen nötig, richtig und dringlich sind. Sie wirken der massiven Umverteilung von Wohlstand über den Immobilienmarkt entgegen und schaffen ein Stück Gerechtigkeit für die Menschen dieser Stadt.

 

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