
Zum zweiten Mal in Folge ist die Stadt mit einem Budgetvoranschlag konfrontiert, der ein Defizit von rund 200 Millionen Franken aufweist. Der Grund dafür ist der Einnahmeausfall bei den Steuererträgen aus dem Finanzsektor. Die SP hält ausdrücklich fest, dass die Stadt Zürich gut daran getan hat, die Steuern später und um weniger Prozentpunkte zu senken, als die Bürgerlichen dies verlangt haben. Nur deshalb bleibt der Stadt Zürich ein strukturelles Defizit erspart und nur deshalb verfügt sie noch über genügend Eigenkapital. Daher sind weder Panik noch krisenverschärfende Sparprogramme angesagt. Trotz Defizit steht die links-grün regierte Stadt Zürich nämlich im Vergleich zum bürgerlich dominierten Kanton Zürich immer noch glänzend da.
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